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News Energiewirtschaft

Presse und Publikationen.

Fernleitungsnetzbetreiber starten Portal für Krisenvorsorge

GASNETZ. Sieben deutsche Fernleitungsnetzbetreiber beschreiten einen neuen Weg, um die Kommunikation im Krisenfall zu vereinfachen.

Die Fernleitungsnetzbetreiber Gascade Gastransport GmbH, Gasunie Deutschland Transport Service GmbH, Gastransport Nord GmbH, Nowega GmbH, Ontras Gastransport GmbH, Terranets BW GmbH sowie Thyssengas GmbH haben ein Internetportal für die Krisenvorsorge in der Gasversorgung entwickelt, das sie künftig gemeinsam nutzen werden.

K.GROUP verstärkt sich im Norden

Die Strategie- und Organisationsberatung K.GROUP (mit Sitz in München) wächst im Norden. Mit den Herren Robert Neumann, Detlef Brockmann und Dr. Philipp Hohrath wechseln drei erfahrene Energie-Spezialisten vom dänischen Management- und Ingenieurberater Ramboll zur K.GROUP und eröffnen einen neuen Standort in Hamburg.

Grüne Gase in Netzplanung einbeziehen

GASNETZ. Im nächsten Netzentwicklungsplan Gas sollen auch Projekte zur Einspeisung oder Nutzung von Wasserstoff oder synthetischem Methan berücksichtigt werden.

Nachdem jüngst der Netzentwicklungsplan (NEP) Gas für den Zeitraum von 2018 bis 2028 veröffentlicht wurde, haben die Fernleitungsnetzbetreiber bereits mit der Vorbereitung des NEP Gas 2020 begonnen. Erstmalig sollen in diesem Netzausbauplan anstehende Vorhaben zur Erzeugung und Einspeisung oder auch zur Nutzung von grünem Wasserstoff und synthetischem Methan einbezogen werden. Bisher findet nur die Biomethanerzeugung Berücksichtigung.

EU-Parlament verabschiedet Energiepaket

EUROPÄISCHE UNION. Das Europäische Parlament hat am 26. März die letzten Richtlinien und Verordnungen der Juncker-Kommission zur Reform des Elektrizitätsmarktes verabschiedet.

Die Kommission hatte das Paket „Saubere Energie“ im November 2016 vorgelegt. Im Laufe der Beratungen wurde die Vorlage abgeändert, blieb aber in der Substanz erhalten. Die Abgeordneten beschlossen die mit dem Ministerrat gefundenen Kompromisse mit großer Mehrheit. Etwa 10 % stimmten dagegen.

Blockchain braucht Smart-Meter-Infrastruktur

STUDIEN. Schon heute können Blockchain-Anwendungen in der Energiebranche für Mehrwert sorgen, so eine Studie der Dena. Für den großen Durchbruch fehlt aber etwa die Smart-Meter-Infrastruktur.

Die Studie “Blockchain in der integrierten Energiewende” der Deutschen Energie-Agentur (Dena) hat elf konkrete Blockchain-Anwendungen aus den Kernbereichen Asset Management, Daten-Management, Marktkommunikation, Stromhandel und Finanzierung untersucht – jeweils aus technischer, wirtschaftlicher und regulatorischer Sicht. “Unsere Studie zeigt, dass die Blockchain besonders dann nützlich werden kann, wenn sie existierende Protokolle zum digitalen Informationsaustausch ergänzt”, sagte Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Dena-Geschäftsführung, laut einer Mitteilung.